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Au Pair Abbey aus Australien in Mailand, Italien

von Abbey on Mar 08, 2019
Au Pair Erfahrungsbericht: Abbeys Jahr in Mailand, Italien
Mein Au Pair Aufenthalt fing ehrlich gesagt nicht besonders gut an. Ich wollte nicht, dass die schlechte Erfahrung mein ganzes Au Pair Jahr beeinflusst und zur Horrorstory wird. Also hatte ich mich dazu entschlossen alles zu ändern. Schlussendlich habe ich ein Jahr bei einer wundervollen Familie in Mailand verbracht. Und so hat alles begonnen…

Ich habe eigentlich Australien verlassen, um ein Jahr als Au Pair in einem kleinen Dörfchen in der Toskana zu verbringen. Ich hatte jedoch von Anfang an ein sehr mulmiges Gefühl. Schon als die Familie mich am Bahnhof abgeholt hat und ich die Umgebung sah, fühlte ich mich nicht wohl. Ich habe mich jedoch auch nicht davor über den Ort, in dem ich leben werde, informiert. Es sollte eine Überraschung für mich werden. Es war dann auch eine Überraschung, aber eher im negativen Sinne.

Ich hatte es zu diesem Zeitpunkt sehr bereut, ein Au Pair zu werden und dann auch noch auf der anderen Seite der Welt. Meine Arbeitszeit als Au Pair begann um 12:00 Uhr mittags und zog sich bis abends um 9:00 Uhr. Dabei bekam ich gerade mal 50 Euro in der Woche. Die Gastmutter hat mich für die kleinsten Dinge beschimpft. Einmal hatte sie mich zum Beispiel angebrüllt, weil ich die Nudeln noch nicht fertig waren, bevor die Kinder zuhause waren. Natürlich bin ich kein Sternekoch. Außerdem dachte ich, dass meine Gastmutter in der ersten Woche geduldig und hilfsbereit sein würde. Im Gegenteil, sie war nur wütend auf mich und egal was ich tat, es war nie richtig. Ich konnte außerdem kaum was essen und sie erlaubten mir nur einen Kaffee am Tag zu trinken, da es sonst “zu teuer” wäre.

Das war auf jeden Fall nicht, was ich mir als Au Pair Aufenthalt erträumt hatte. Ich habe es genau eine Woche in der Toskana ausgehalten. Ich begann hektisch mit der Suche nach einer neuen Gastfamilie, die mich sofort aufnehmen kann. So kam ich zu Sara, eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern, die in Mailand lebt. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge und sie wurde eher zu einer Gastschwester als Gastmutter. Wir haben so viel zusammen unternommen: Wir waren Skifahren, am Strand in Sardinien, wandern in den Schweizer Bergen und verbrachten Ostern und Geburtstagsfeiern sowie wöchentliche Mittagessen bei Oma.

Meine Erfahrung war so toll, weil ich Teil ihrer Familie wurde. Meine Arbeit mit dieser Familie ist sehr einfach. Ich verbringe Zeit mit den Kinder von Montag bis Freitag ab 16:30 Uhr bis nach dem Abendessen. Ich helfe Ihnen bei den Hausaufgaben, bringe sie zu außerschulischen Aktivitäten, schaue mit Ihnen Filme und habe einfach Spaß, mit Ihnen Zeit zu verbringen. Es ist einfach klasse! Ich bin wie ihre große Schwester.

Einmal in der Woche passe ich Abends auf die Kinder auf, damit Sara Zeit mit ihren Freunden verbringen kann. In meiner Freizeit gehe ich zweimal die Woche zu einem Italienisch-Kurs. Außerdem gehe ich ins Fitness-Studio, treffe mich mit Freunden und mache kleine Wochenendreisen. Meine Freunde kommen aus ganz verschiedenen Ländern der Welt. Wir haben schon so viel Unvergessliches zusammen erlebt. Mein Tipp ist, sich vor dem Aufenthalt über den Ort zu informieren und eine Familie auszuwählen, die gut zu dir passt. Schlussendlich verändert diese Erfahrung das Leben. Es gibt dir die Möglichkeit die Welt zu bereisen, etwas Geld zu verdienen, Teil einer Familie zu werden und lebenslange Freundschaften zu schließen.
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