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Essstörungen als Au Pair - Was soll ich tun?

von Julia auf Oct 10, 2019
Essstörung als Au Pair - Was soll ich tun?
Kennst du das? Wenn du Diät hältst, wird dir plötzlich bewusst, dass sich alles ums Essen dreht. Das Zubereiten und gemeinsame Essen von Mahlzeiten ist das Zentrum der meisten Kulturen. Familien, Freunde, Gemeinschaften kommen zusammen, um zu essen und Kontakte zu knüpfen. Essen ist nicht nur der Klebstoff der Gesellschaft, es hält dich auch stark und gesund. Mahlzeiten einzuschränken bedeutet, sich auch von gesellschaftlichen Ereignissen fernzuhalten. Mit diesem Gedanken im Kopf kannst du dir vielleicht besser vorstellen, welche großen Auswirkungen eine Essstörung auf das Leben des Betroffenen hat.

Zudem ist die Erkrankung sehr komplex. Es geht nicht nur um die körperliche und seelische Gesundheit, sondern auch um Einschränkungen im sozialen Leben, in der Schule oder auf der Arbeit, und hat so auch Auswirkungen auf die Zukunft der Person. Aber was definiert eine Essstörung? Und was sind die Symptome, die dir zeigen, dass du betroffen bist? Lasst uns die wichtigsten Fragen gemeinsam klären! Klicke auf die einzelnen Überschriften, um direkt zu dem Aspekt zu gelangen, der dich am meisten interessiert:
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Essstörung - Definition

Eine Essstörung ist definiert als ein seelisches Problem, das mit einem dysfunktionalen Essverhalten einhergeht, welches zu körperlichen und geistigen Gesundheitsproblemen führt. Es gibt verschiedene Arten von Essstörungen. Insgesamt sind mehr als 4% der Weltbevölkerung von einem dieser Typen betroffen. Im Allgemeinen sind Frauen stärker betroffen als Männer und die Erkrankung beginnt meist in der späten Pubertät oder Anfang 20.

Hast du es schon bemerkt? Genau diese Beschreibung definiert auch die typischen Merkmale eines Au Pairs. Da die meisten demographischen Daten von Au Pairs mit der Risikogruppe der Essstörungen übereinstimmen, möchten wir das Thema während unseres Monats der Seelischen Gesundheit ansprechen. Wenn du dich von dem Thema betroffen fühlst, sprich bitte mit jemandem darüber. Dies kann dein bester Freund oder deine beste Freundin, deine Familie oder deine Gastfamilie sein. Du kannst auch einen Arzt aufsuchen, ohne es jemandem zu sagen. Das Wichtigste ist, sich Hilfe zu holen und sich bei diesem Thema nicht zu isolieren. Wir hoffen, dass dieser Blogbeitrag dir nicht nur eine Definition einer Essstörung liefert, sondern dich auch ermutigt, Hilfe zu suchen, falls du sie benötigst.

Verschiedene Arten von Essstörungen

Wenn du über Essstörungen nachdenkst, hast du typischerweise das Bild einer sehr dünnen Person im Kopf, die sich weigert zu essen. Es ist wahr, dass einige Menschen, die an einer Essstörung leiden, bereits durch ihr äußeres Erscheinungsbild auffallen. Aber das bildet nicht das ganze Spektrum ab. Es mag ambivalent erscheinen, aber Menschen mit Problemen beim Essen gibt es in allen Formen und Kleidergrößen. In den nächsten Abschnitten werden wir die Symptome der häufigsten Essstörungen beschreiben. Sehr oft ist diese Art von Erkrankung mit anderen psychischen Problemen wie Ängsten, Depressionen und Drogenmissbrauch verbunden.

Anorexia nervosa

Anorexia nervosa ist die typischste Form von Essstörungen. Betroffene Menschen zeichnen sich oft durch ein extrem geringes Körpergewicht aus und können dies nur schwer in der Öffentlichkeit verbergen. Wenn du von Anorexia nervosa betroffen bist, dreht sich deine ganze Welt um Nahrung: Kalorieneinschränkung, Gewichtsabnahme und die Angst, dick auszusehen, sind alles, woran du denken kannst. 
 
Derzeit unterscheiden Experten zwei verschiedene Arten von Anorexia nervosa. Wenn du unter dem restriktierenden Typ leidest, vermeidest du die Nahrungsaufnahme oder reduzierst sie auf ein Minimum. Betroffene des Binge-purging Typs kompensieren dagegen Essattacken, indem sie das Gegessene schnell wieder loswerden, sei es durch Erbrechen oder abführende Mittel. Obwohl die Person auf diese Weise kein gesundes Körpergewicht aufrechterhalten kann, erkennen die meisten dennoch nicht, wie sie ihren Körper schädigen. Selbst wenn du nur 30 kg wiegen wiegst, würden du als Betroffener trotzdem abnehmen wollen, da die Wahrnehmung deines Körpers völlig verzerrt ist. Im extremsten Fall kann dies sogar zum Tod führen. 

Bulimia nervosa

Bulimia nervosa ist dem Binge-purging-Typ der Anorexia nervosa sehr ähnlich. In beiden Fällen verschlingt die Person viel Essen und will es so schnell wie möglich wieder loswerden. Dies kann durch selbstinduziertes Erbrechen, extreme physische Aktivität und Einsatz von Abführmitteln geschehen. Der Unterschied zwischen den beiden Erkrankungen liegt beim Körpergewicht: Menschen mit Bulimie können einen normalen Body-Mass-Index haben, während Menschen mit Anorexie deutlich untergewichtig sind. Dennoch ist es durchaus üblich, dass Personen, die an Bulimie erkrankt sind, ihr Selbstwertgefühl durch ihr Körpergewicht definieren: Je dünner, desto besser.

Esssucht/ Binge-eating

Esssucht ist viel häufiger als die beiden anderen Arten, aber immer noch nicht allgemein als psychische Störung akzeptiert. Ähnlich wie bei der Bulimie essen Menschen, die unter Esssucht leiden, in kurzen Episoden große Mengen an Nahrung, führen diese aber nicht durch Erbrechen oder andere Maßnahmen ab. Sehr oft fühlen sich die Betroffenen nach ihren Essattacken schuldig und erleben einen Kontrollverlust. Wenn du mindestens einmal pro Woche innerhalb von drei Monaten eine Essattacke erlebst, könntest du betroffen sein und solltest in Erwägung ziehen, dir Hilfe zu suchen.

Diagnose

Zur Zeit gibt es zwei verschiedene diagnostische Handbücher, um psychische Störungen zu kategorisieren: DSM-IV und ICD-10. Diese werden auch zur Diagnose einer Essstörung verwendet. Beide Handbücher enthalten eine Liste mit den Symptomen, die wir im letzten Abschnitt behandelt haben. Wir empfehlen allerdings dringend, einen Arzt aufzusuchen, der dann eine Diagnose stellt. Ein Arzt oder Therapeut ist geschult, diese Handbücher zu interpretieren und kann anhand dessen dein Verhalten einordnen. Von einer Selbstdiagnose raten wir deswegen in jedem Fall ab. 
 
Bitte beachte ebenso, dass es noch andere medizinische Beschwerden gibt, die zu ähnlichen Symptomen führen, und dennoch ganz andere Ursachen haben. Ein Arzt kann deinen allgemeinen Gesundheitszustand untersuchen, um zu überprüfen, woher deine Symptome kommen, damit du die richtige Behandlung für deine Bedürfnisse erhältst. 
 
Darüber hinaus gibt es mehr Arten von Essstörungen als wir bereits erwähnt haben. Es gibt Untergruppen und Symptomkombinationen, die eine individuelle, maßgeschneiderte Behandlung erfordern, damit du die Hilfe erhältst, die du brauchst. 

Ursachen

Leider sind Fragen der psychischen Gesundheit eine komplexe Angelegenheit. Sowohl deine Gene als auch deinen Persönlichkeit spielen mit Umweltfaktoren zusammen. All diese Faktoren können zu deinem geistigen Wohlbefinden beitragen oder das Gegenteil bewirken. Deshalb ist es nicht einfach, die Ursachen von Essstörungen zu definieren. Die nächsten Abschnitte geben dir einen besseren Einblick in die möglichen biologischen, psychologischen und kulturellen Ursachen des Problems. 

Biologische Ursachen

In der Vergangenheit haben Experten Umweltfaktoren als entscheidend für die Entwicklung einer Essstörung angesehen. Die Forscher konzentrierten sich vor allem auf die psychologischen Auswirkungen sozialer Beziehungen, die Macht von Bildern in den Medien und Persönlichkeitsmerkmale wie Perfektionismus. In den letzten Jahren haben sie sich aber auch auf biologische und genetische Faktoren konzentriert. Leider hat die Forschung bisher kein Gen für Essstörungen gefunden, das manipuliert werden könnte, um die betroffenen Menschen zu behandeln. Hier gibt es noch viel zu erforschen. 

Psychologische Ursachen

Es ist auffällig, dass Essstörungen oft mit anderen chronischen seelischen Problemen einhergehen. Wer an Anorexie, Bulimie oder Esssucht leidet, hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, Depressionen, Angst- sowie Zwangsstörungen und viele weitere Probleme zu entwickeln, die das Wohlbefinden beeinträchtigen können. Auf der anderen Seite sind diejenigen, die bereits an einem der genannten Probleme leiden, eher einem höheren Risiko ausgesetzt, eine Essstörung zu erleiden. Diese Tatsache zeigt, dass du Hilfe suchen solltest, wenn du das Gefühl hast, dass du sowohl psychische als auch körperliche Probleme hast. Damit vermeidest du auch zusätzliche Erkrankungen, die in der Folge auftreten können.
 
Darüber hinaus kann die Erfahrung eines sexuellen Missbrauchs in der Vergangenheit ein entscheidender Auslöser sein. In diesem Fall scheinen Essstörungen wie ein Bewältigungsmechanismus zu funktionieren. Wenn du Erfahrungen mit körperlichem oder seelischem Missbrauch haben sollten, versuche, mit jemandem darüber zu sprechen und Hilfe zu holen, indem du einen Arzt aufsuchst. 
 
Darüber hinaus kann auch der Erziehungsstil eine Ursache für Essstörungen im späteren Leben sein. Vor allem junge Frauen, die ehrgeizig, unterwürfig und geneigt sind, ihren Eltern zu gefallen, können eine Anorexia nervosa entwickeln. Experten zufolge, liegt dies am kontrollierenden Verhalten ihrer Eltern und an der mangelnden Ermutigung, Emotionen auszudrücken und über ihre eigenen Probleme zu sprechen. Dies führt oft zu einer Abhängigkeit von der Familie, die durch das Gefühl der Kontrolle über die Nahrungszufuhr kompensiert wird. 
 
Ein weiterer interessanter Punkt ist die Wahrnehmung der sozialen Isolation. Einsamkeit kann zu Stress, Depressionen und Angstzuständen führen. Essen dient in dieser sehr stressigen Situation als Trost. Der Teufelskreis ist klar: Wiederholt sich dieser Mechanismus, kann er zur Esssucht und Binge-Eating führen. 
 
Darüber hinaus scheint Gruppenzwang ein wichtiger Faktor in diesem Muster zu sein. Wenn dein soziales Netzwerk Schlankheit idealisiert, kann der Gruppendruck vor allem bei jungen Menschen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, eine verzerrte Körperwahrnehmung anzunehmen. 

Kulturelle Ursachen

In vielen Kulturen ist Dünnsein mit dem idealen Körperbild gleichzusetzen. Gerade in westlichen Gesellschaften werden dünne Models, Schauspieler und andere öffentliche Vorbilder bevorzugt in den Medien dargestellt und Programme wie Photoshop erzeugen die Illusion von manchmal sogar absurd dünnen Körpern, die in keiner Beziehung zum eigentlichen Model stehen. Dies kann das Körperbild eines Kindes beeinflussen und Unzufriedenheit hervorrufen, wenn das Ideal nicht erreicht werden kann
 
Wenn Perfektion gleichbedeutend mit einem dünnen Körper ist, können ungesunde Essgewohnheiten eine Person dem gewünschten Ideal näher bringen und zu schweren Problemen führen. Essstörungen treten jedoch nicht nur in der westlichen Gesellschaft auf, was ein Hinweis darauf ist, dass ein kulturell vermitteltes Bild des perfekten Körpers nicht die einzige Ursache dafür sein kann.

Warum sind Au Pairs gefährdert?

Es gibt mehrere Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit, eine Essstörung zu entwickeln, erhöhen, wie z.B. Geschlecht, Alter und andere psychologische Probleme. Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn du eine junge Frau bist und Einsamkeit oder Kontrollverlust erlebst, bist du möglicherweise gefährdet. Interessanterweise passt diese Beschreibung perfekt zur Definition eines Au Pairs. Ein Au Pair Jahr ist eine außergewöhnliche Erfahrung, die zunächst zu sozialer Isolation führen kann, da du niemanden in deiner neuen Umgebung außer deiner Gastfamilie kennst. 
 
Außerdem könnte die Familie eine andere Esskultur haben als du. Vielleicht essen sie Dinge, die du unausstehlich findest oder sie mögen nicht, was du für die Kinder zubereitest. Plötzlich nehmen die täglichen Mahlzeiten an Bedeutung zu. Darüber hinaus könnte es sein, dass die neue Kultur, in der du dich nun bewegst, sich viel mehr auf das äußere Erscheinungsbild konzentriert als du es von Zuhause kennst. Vielleicht haben die neuen Leute, die du kennenlernst, sogar etwas an deiner Kleidergröße auszusetzen und sorgen dafür, dass du dich unwohl fühlst. 
 
Deshalb müssen Au Pairs auf das Risiko einer Essstörung achten. Lasst uns herausfinden, was du tun kannst, wenn du bereits an einer Essstörung leidest.

Behandlung

Die Behandlung von Essstörungen beinhaltet verschiedene Therapien und eine Umstellung von Ernährung und Bewegung. Die Art der Therapie hängt natürlich von der Art der Essstörung ab und in den meisten Fällen wird eine Kombination von verschiedenen Behandlungen angewendet. Es stimmt, dass du ins Krankenhaus eingeliefert werden könntest, wenn du bereits sehr untergewichtig bist, aber im Allgemeinen kann die Behandlung in verschiedenen Settings wie Tageskliniken, Gruppen- und Einzelsitzungen mit einem Psychotherapeuten stattfinden. Einige Menschen profitieren von den Vorteilen einer kognitiven Verhaltenstherapie, bei der sie die Möglichkeit haben, ihre Gedanken mit einem ausgebildeten Therapeuten neu auszurichten. Je nach Land, in dem du wohnst, kann die Auswahl der verschiedenen Behandlungsarten sehr groß sein, wie z.B. Musiktherapie oder Kunsttherapie. 
 
In jedem Fall empfehlen wir dir immer, mit jemandem zu sprechen, sei es mit deinen Freunden und deiner Familie zu Hause, deiner Gastfamilie oder einem Arzt. Die gute Nachricht ist: Du kannst Hilfe bekommen! Aber der erste Schritt ist, danach zu fragen. Es wird sich definitiv lohnen

Tipps für betroffene Au Pairs

Unser wichtigster Tipp für Au Pairs ist es, mit ihren Freunden und der Familie zu Hause in Kontakt zu bleiben und eine offene und ehrliche Atmosphäre mit der Gastfamilie zu schaffen. Wenn dir die Essgewohnheiten deiner Gastfamilie nicht zusagen, versuche, mit ihnen darüber zu sprechen. Sei offen und suche nach Supermärkten, in denen du Essen findest, das du magst. Wenn du andere Au Pairs oder Freunde im Ausland findest, die eine sehr dünne Figur bevorzugen und dich nicht akzeptieren, wie du bist, versuche, neue Freunde zu finden oder das Thema offen anzusprechen. Vielleicht kannst du sogar diesen Blogpost mit ihnen teilen, um das Thema anzusprechen. Wenn du einen Kontrollverlust spürst und in deiner neuen Familie isoliert bist, dann melde dich! Du bist nicht allein und deine Gastfamilie wird dir gerne bei deinem Problem helfen. Prävention ist die beste Lösung! 
 
Wenn du bereits vor deinem Aufenthalt betroffen bist, überlege bitte, ob ein solches Abenteuer für dich im Moment von Vorteil wäre. Wenn du denkst, dass diese Erfahrung dir in deiner Situation helfen könnte, sei bitte so offen wie möglich zu deiner Gastfamilie. Du wirst dich um ihre Kinder kümmern, ihren wichtigsten Schatz im Leben. Also musst du sicherstellen, dass du dich zuerst um dich selbst kümmern kannst. Wenn du dir nicht zu 100% sicher bist, ob du das Jahr schaffen kannst, ohne deinen Zustand zu verschlechtern, dann überdenke bitte deinen Plan. Du musst verstehen, dass deine Gastkinder zu dir aufschauen werden und dass du ein Vorbild sein wirst. Wenn sie sehen, dass du mit einem gesunden Essverhalten zu kämpfen hast, könnten sie dir nacheifern, und das würde dir noch mehr Ärger bereiten. Der erste Schritt sollte immer sein: Suche nach Hilfe und erhole dich. Und wenn du die schwierigen Phasen dieser Erkrankung gemeistert hast, könnte ein Au Pair Aufenthalt ein positives Abenteuer für dich sein.

Tipps für Gastfamilien

Als Gastfamilie tragen Sie eine große Verantwortung. Ein junger Mensch aus dem Ausland, der vielleicht gerade erst angefangen hat, Ihre Sprache zu lernen, wird Ihr Gast sein. Sie müssen sicherstellen, dass er sich in Ihrem Haus willkommen und wohl fühlt und dass er über seine Verantwortung Bescheid weiß. Es ist ein Schock, wenn man merkt, dass das Au Pair mit einem gesunden Essverhalten zu kämpfen hat. Natürlich ist das Erste, woran Sie denken, das Wohl Ihrer Kinder. Da ein Au Pair ein Vorbild ist, könnten Ihre Kinder ihr Verhalten nachahmen und anfangen, auch weniger zu essen. Natürlich ist das das Letzte, was Sie wollen. Deshalb sollten Sie sich so schnell wie möglich mit dem Thema befassen. Aber bitte bedenken Sie, dass zusätzlicher Druck nichts verbessern wird. Die Situation ist bereits angespannt, wenn das Au Pair nicht richtig isst, also selbst wenn Sie enttäuscht, besorgt oder wütend sind, sollten Sie versuchen, dem Au Pair Mitgefühl entgegenzubringen. Es ist nicht einfach, in ein anderes Land zu ziehen und Verantwortung zu übernehmen, vielleicht zum ersten Mal im Leben. Achten Sie also darauf, eine gute Arbeits- und Wohnatmosphäre zu schaffen und sichern Sie dem Au Pair Ihre Unterstützung zu. 
 
Sie müssen darüber nachdenken, ob Sie den Vertrag mit ihr fortsetzen möchten, und das hängt auch von ihrem Zustand ab. Wenn Sie das Gefühl haben, dass er/sie nicht mehr der richtige Kandidat ist, sagen Sie es ihr/ihm in einer ruhigen Atmosphäre. Eine weitere Möglichkeit ist, das Au Pair zum Arzt zu begleiten, da dies in einer Fremdsprache schwierig sein kann. Auf jeden Fall sollten Sie das Au Pair respektieren: Jeder kämpft manchmal im Leben und jeder braucht auch ab und zu Hilfe.

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